Tierheim "Renate Lang" in Horb/Neckar

Tierheim Horb

Tierhimmel


Wir möchten hier gerne an einige besondere ehemalige Bewohner erinnern.

Ananghal

Genau dort, wo der Himmel am schönsten ist, gibt es einen Ort, an dem auch der Anfang des Regenbogens zu finden ist – Ananghal.

Wenn die Zeit eines Tieres hier auf der Erde zu Ende ist, dann wandert es nach Ananghal. All die Tiere, die krank und alt waren, erhalten dort ihre Kraft und Gesundheit zurück. Alle, die verletzt oder verkrüppelt waren, werden wieder ganz sein in Ananghal. An diesem Ort dürfen die Tiere so lange bleiben, bis sich ihr Mensch von ihnen verabschiedet hat.

Wenn sie so weit sind, begeben sie sich von Ananghal aus auf ihre letzte Reise ins Licht. Ihr Weg führt sie über eine Lichterbrücke, hinein in das Land des hellen Lichtes und der unendlichen Liebe………dort, wo wir alle zu Hause sind.

Avana Eder


Berta

2001 – 02.03.2015

Liebe Berta,

wie sagte Steffen am Telefon zu mir? „ …das Unaufhaltsame ist nun unaufhaltsam geworden…!“

…dann bin ich ein letztes Mal zu dir gefahren…und wir mussten dich gehenlassen…!

SO GERNE WÜSSTE ICH, ….

… wo du nun bist?

… ob es dir nun gut geht?

… ob es dir geholfen hat, dass wir in der letzten Stunde um dich versammelt waren?

… ob du gemerkt hast, wie viele sich liebevoll von dir verabschiedet haben?

… ob du sehen kannst ,wie viele Tränen wegen dir fließen?

… ob du fühlen kannst, wie sehr traurig wir sind?

… ob du es uns verziehen hast, dass wir dich auch mal haben „versetzen müssen“?

… ob du nun frei bist und gehen kannst wohin du willst?

… ob du nun ohne Leine flitzen und eigene Wege gehen kannst?

… ob du nun endlich die Mäuse fängst, nach denen du immer gebuddelt hast?

… ob du nun nicht doch vielleicht Freundschaft mit den Rehen schließen wirst?

… an welchem Lieblingsplatz du dich nun ausruhst?

… wen du nun soooo charmant um Leckereien anbettelst?

… ob du immer noch vor uns herläufst, wenn wir nun die Runden ohne dich drehen?

… ob ich dich eines Tages wiedersehen werde?

ABER WAS ICH SICHER WEISS IST, DASS

… du wirklich Seele hattest!

… du für immer in unseren Herzen bleibst!

… du uns so viel Freude bereitet hast!

… du eine ganz Liebe warst!

… wir dich hier sehr vermissen!

… du dort im Tierheim ein gutes „Zuhause“ hattest!

… man sich dort sehr gut und liebevoll um dich gekümmert hat!

… wir immer sehr erstaunt waren wie viele – für uns fremde Menschen- dich gekannt haben!

… sich niemand so sehr auf uns freuen konnte wie du!

… du für mich persönlich etwas ganz Besonderes warst!

… ich dich fest in mein Herz geschlossen habe, so wie du warst!

… du mich eines Besseren belehrt hast!

… ich gelernt habe, Vorurteile zu überwinden!

… es so schön war, von dir gemocht zu werden!

… wir beide uns ziemlich ähnlich waren!

… ich wünschte, wir beide hätten noch einen weiteren Winter zusammen erleben dürfen!

… ich dankbar bin, dass mein Weg mich zu dir geführt hat!

… du immer „meine Berta“ bleiben wirst!

… dein Hundeleben nicht perfekt war…

… aber du nun alle Freiheit und nur das Beste verdient hast!!!

Liebe Berta,

für deine letzte Reise wünschen wir dir von Herzen alles alles Liebe!
Finde dein Zuhause in Freiheit!

Die, die dich gekannt haben, werden dich nie vergessen!!!


Max

2003 – Oktober 2014

Liebes Tierheim Team!

Im September 2004 haben wir unseren neuen Mitbewohner „Max“, ein Dobermann Mischling, bei euch abgeholt und ihm ein neues Zuhause gegeben. Er war ein Wildfang und mit allen Wassern gewaschen (war ja auch ein Junghund mit einem Jahr) das wir aber schnell in den Griff bekamen. Er war immer sehr liebevoll und zurückhaltend zu unserer Tochter Lucy und ich musste nie Angst haben, dass ihr etwas passieren würde. Für leckeres Essen hat er alles getan, so das nichts vor ihm sicher war. 9 Jahre durften wir ihn begleiten, uns an seiner liebenswürdigen Art erfreuen. Im Oktober, mit 10 Jahren, war es aber leider so weit. Seine Hüfte und das Herz machten nicht mehr mit, er hatte immer mehr Wasser im Bauch und das Atmen viel ihm schwer, die Medikamente schlugen nicht an. Ich musste ihn immer Aufhelfen und im Haus trug er Antirutschsocken damit er nicht immer ausrutschte. Ich schicke euch noch die letzten Fotos mit das ich von ihm gemacht habe.

Er war ein guter Hund und wir vermissen ihn.


Gigolo

Januar 2007 – 17. Februar 2015

Schon in der ersten Sekunde hattest Du mein Herz mit Deiner Lebensfreude und Freundlichkeit erobert. Ich habe jede einzelne Minute, die wir gemeinsam hatten, genossen. Du warst immer ein grosser Kämpfer und hast jeden mit deiner Willensstärke, Deine Krankheiten zu bekämpfen, beeindruckt. Doch leider mussten wir Dich viel zu früh gehen lassen.

Ich werde Dich immer in guter Erinnerung behalten und nie vergessen!

Dein Pate Flo


Chispi

14.04.2001 – 12.02.2015

Nimm Dir immer Zeit, für die, die Du liebst – irgendwann müssen sie gehen – manchmal schneller, als Du denkst.
Die Erinnerungen an die gemeinsam verbrachte Zeit werden Dir für immer bleiben.


Bonny

ca. 2006 – 09.01.2015

Mach’s gut kleiner Bonny, unsere Herzen sind schwer, Du bist gegangen – für immer.
Unser Leben hast Du bereichert, hast uns oft zum Lachen gebracht – dafür sind wir Dir sehr dankbar.
Für immer wirst Du in unseren Erinnerungen einen festen Platz haben – kleiner, tapferer Mann.


Laika

ca. 2005 – 04.07.2014

Für die Welt warst Du irgendjemand,
für uns warst Du die Welt!!!

Ich kann nicht bleiben, ich muss nun gehn…
der Regenbogen ruft mit den schönsten Farben.
Aber immer, wenn es regnet und die Sonne scheint,
bin ich bei Euch und leuchte nur für Euch.
Denkt immer daran, Ihr habt mich nicht verloren,
ich bin Euch den Weg nur vorausgegangen…
Der Tag wird kommen, an dem wir uns wiedersehn…
der Tag, an dem wir zusammen am Himmel wandeln.
(Verfasser unbekannt)

Das Licht in unserem Herzen,
das Du entfacht hast,
wird niemals erlöschen…
Danke für die wundervolle Zeit..

Moni & Michael


John

ca. 2009 – 04.07.2014

Wer je so einen Freund besessen,
dessen Leben ist so reich.
Die sanften Augen kann man nie vergessen,
ihre Treue keinem gleicht.
Die Liebe, Frohsinn, Mut uns geben
in ihrem viel zu kurzem Leben…
Sie wachen über uns auf Erden
auch wenn sie wieder Sternlein werden!
(Verfasser unbekannt)


Unsere Schmusebacke Sugar

ca. 06/2006 – 22.04.2014

Unsere Sugar kam im Januar 2013 aus Spanien zu uns ins Tierheim. Sie war ein liebes und verschmustes Mädel, mit ihrem „eigenen Kopf“. Mit ihren Zimmerkumpels kam sie immer gut zurecht. Gemütliche Spaziergänge fand sie toll, vor allem, wenn sie die Richtung bestimmen durfte. Unsere große Wiese hat sie geliebt, dort konnte auch Sugar toben und rennen……..sicher kannte sie dies aus ihrer Vergangenheit nicht. Unser großes tapferes Mädchen haben wir nun über die Regenbogenbrücke gehen lassen – auf den Weg ins Licht zur unendlichen Liebe.

In unseren Herzen hat Sugar für immer ihren Platz eingenommen.


Lynda


Brauni

ca. 1998 – 29.03.2014


Cotton

Juni 2007 – 12.03.2014

Wenn die Zeit gekommen ist, dann heißt es Abschied nehmen.
Du kleiner Mann hast immer tapfer gegen Deine Krankheiten gekämpft.
Manchmal warst Du ein kleiner Sturkopf, hast aber immer genau gewußt, was Du willst.
Deine Gassigeherin Heike hast Du innig geliebt.
Wir haben Abschied genommen, schweren Herzens.

In unserer Erinnerung werden uns Dein fröhliches Lächeln und Deine Liebe zum Leben bleiben.


Bonny

geboren im November 2002 – mein Zuhause gefunden im Februar 2003 – über die Regenbogenbrücke gegangen am 25.11.2013

Bonny

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach,
was Du tun mußt- tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Da Du sehr traurig, verstehe ich wohl,
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag – mehr als jemals geschehn,
muß deine Freundschaft das Schwerste bestehn.

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück,
Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei,
drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
Nur bitte bleib bei mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit – ich bin mir sicher – wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal,
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint,
es darf nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.

In Liebe dein Frauchen und dein Herrchen


Nachruf an Dusty

Geb.: 4.4.2006 – Gest.: 15.11.2013

Dusty

Von der Straße in Spanien hat man dich aufgelesen und ins Tierheim gebracht, dich dort versorgt, bis wir dich gefunden haben. Im August 2010 war es dann soweit, dass wir dich zum ersten Mal in unsere Arme schließen konnten. Man hat dir angemerkt, dass die Zeit nicht immer einfach war für dich auf der Straße. Doch trotzdem warst du dazu bereit, uns dein Vertrauen und dein Herz zu schenken, so wie wir es auch bei dir getan haben. Ganz egal was du angestellt hast, wir konnten dir nie böse sein, wenn du uns mit deinen schwarzen Knopfaugen angesehen hast. Dein Auffordern zur täglichen Streicheleinheit war einfach einzigartig, deine Ruhe und Gehorsamkeit in jeder Situation bewundernswert. Die Zeit mit dir war wunderschön, jedoch leider viel zu kurz. Im November 2013 war es das letzte Mal, dass wir dich im Arm gehalten haben.

Wir vermissen und lieben dich und wir werden dich nie vergessen.

Dein Herrchen und Frauchen

Tom und Cathy

P.S.: Alles kann ein Mensch vergessen,
ob es leicht war oder schwer,
doch ein Hund, den man geliebt hat,
den vergisst man nimmer mehr.


Lenny

Was man tief im Herzen trägt, wird niemals sterben

Liebes Team vom Tierheim Horb-Talheim,

vor 4 Jahren haben wir von Ihnen den wunderschönen KateLennyr Lenny bekommen, was das Beste war, was uns passieren konnte. Ich erinnere mich, daß er damals kaum Vermittlungschancen hatte, weil taub und mit schlechten Augen, aber für uns hätte es keinen Besseren geben können. Ich habe jedenfalls nie zuvor eine Katze gesehen, die dermaßen begeistert mit Kindern den Flur runtersaust. 🙂

Heute hat er den Kampf gegen die Katzen-Herzkrankheit HCM verloren, die bei ihm sehr schnell und ausgeprägt vorangeschritten ist, und trotz Medikamenten und Überwachung durch Ärzte nicht aufgehalten werden konnte. Während ich das schreibe, können wir es noch gar nicht fassen, daß er nicht mehr da ist, gestern hat er sich noch glücklich auf dem Balkon in der Sonne gewälzt. Wir hatten unglaublich viel Freude und Spaß mit ihm, er war extrem lieb, anhänglich, verspielt, geduldig, ist sogar mit uns in den Urlaub gefahren (Autofahren ging super, was ich von Katzen nicht so wirklich kenne) oder war in Urlaub bei Oma und Opa, hat die Grundschulklasse zum Thema Katze besucht, eine meiner liebsten Erinnerungen, wie immer freundlich und gelassen und voll spontaner Freude an den Kindern! Er war besonders in jeder Hinsicht.

Ich würde mir sehr wünschen, daß mehr Menschen ihr Herz für besondere Tiere- sei es etwas ältere Tiere oder mit einem Handicap- öffnen würden, es lohnt sich!!! Irgendwie haben wir gar nicht mehr dran gedacht, daß er nichts hört, er hat alles wunderbar hinbekommen. Ich danke Ihnen dafür, daß Sie sich um Tiere wie Lenny kümmern, und daß wir ihn haben durften, die Zeit war leider viel zu kurz, aber wir werden das alles nie vergessen.

Mit lieben Grüßen aus Baiersbronn
Lennys Familie


Lissys letzter Tierarztbesuch

Familie Wöhr lässt ihre verstorbene Hündin Lissy von ihrem letzten Tierarztbesuch erzählen:

Lissy„Liebes Tierarzt-Team,
ich gebe zu, ich bin nie gern zu euch gekommen, um ganz ehrlich zu sein, ich fand es immer ganz SCHRECKLICH bei euch. Und dann noch das Geschwätz von Fraule und Herrle: „Lissy, das ist alles gar nicht schlimm“ ,  das hat mich so was von genervt, die haben doch keine Ahnung , ES WAR SCHLIMM!!!!!

Allein schon die Gerüche, nach geschätzten 1.000 verschiedenen Hunden, blöden Katzen und sonst noch, weiß der Kuckuck was für seltsamen Tieren, einfach nur EKELHAFT! Und dann erst das blöde Gelaber im Wartezimmer: „Ja ist die aber SÜSS und warum zittert sie denn so? Hat sie Fieber und Schüttelfrost?“ Nein, verdammt noch mal, ich hatte weder Fieber, noch Schüttelfrost, sondern einfach nur „TIERISCH ANGST“. Ich wusste ja nie was auf mich zukommt. Mal schob man mir so einen komischen Stab in den Hintern, beim nächsten Mal musste ich die Zähne zeigen oder man schaute nach ob ich Flöhe habe!!! HALLO, jeder anständige Hund hat mindestens 1x in seinem Leben Flöhe und trägt diese dann mit Stolz! Aber am SCHLIMMSTEN waren die Spritzen! „Lissy, sei tapfer, es ist nur ein kleiner Pieks“ , hieß es dann! Ja dass ich nicht lache: „KLEINER PIEKS“, ich könnte wetten, die Spritzen waren große, stumpfe Stricknadeln! Oder erst die Blutabnehmerei! Also Leute, ich könnte schwören, der Tierarzt war in seinem ersten Leben ein Vampir! Ach und das ALLERSCHLIMMSTE hätte ich jetzt fast verdrängt und zwar die Zeit in der man mir wochenlang beide Hinterbeine bis zum Schwanz eingegipst hatte! Hi, könnt ihr euch vorstellen, wie ERBÄRMLICH das für einen Hund ist, nur dazuliegen und wie vorallem wie PEINLICH es ist, wenn man sich von Fraule oder Herrle zum Pinkeln raustragen lassen muss? (vom Rest rede ich jetzt mal gar nicht!) Ok, ok ich gebe es ja zu, nach der ganzen Prozedur ging  es mir wieder richtig gut und ich konnte wieder überall rumrennen und rumhopsen, ohne Schmerzen und ohne Angst, dass meine Kniescheiben „rausschnappen“! Aber trotzdem, die paar Wochen waren echt richtig SCHEISSE!

Aber das ALLERSCHÄRFSTE war immer, dass ihr doch tatsächlich dachtet, mit ein paar Leckerlis zum Abschied ist alles wieder „Friede, Freude, Eierkuchen“! Na ja, manche von meinen Artgenossen sind so WEICHEIER und lassen sich mit so was beeindrucken, aber ICH nicht! Auch wenn die Leckerlis echt immer gut gerochen haben und mir das Wasser im Mund zusammenlief,  mein STOLZ hätte nicht zugelassen, diese Leckerlis von EUCH anzunehmen. Ok, jetzt kann ich es ja zugeben, ganz heimlich auf dem Parkplatz habe ich sie dann doch immer gefressen! Muss ich dafür jetzt noch DANKE sagen???? Nein, das mach ich nicht!
Aber irgendwann war es dann soweit, mir ging es nicht gut, zuerst dachte ich: „Mensch Lissy, da hast du beim „nach-den-Mäusen-graben“ wohl mal wieder zuviel Dreck erwischt?“ Ok, das kann passieren,  kotz dich jetzt mal richtig aus und dann ist wieder gut! Gesagt, getan, aber NIX war GUT! Und als ich dann von euch zurückgekommen bin und mir ging es immer noch SCHEISSE, wusste ich: „Lissy, das nimmt kein GUTES ENDE“ und IHR, ihr wusstet es auch! Nur mein Fraule und mein Herrle waren noch nicht soweit und ihnen ZU LIEBE habe ich noch eine Weile gekämpft. Ihr habt meine ZWEI in der Zeit aber so schonend wie möglich darauf vorbereitet, dass ich mich wohl bald auf den Weg machen werde.

Und irgendwann habe ich meinem Fraule und meinem Herrle gezeigt, dass ich keine Lust mehr zum KÄMPFEN habe und sie haben es kapiert und sind den schweren Weg mit mir gegangen. Hi ihr ZWEI, ich schwör es euch, der Weg war nur für euch schwer, ich war soweit und bin das ERSTEMAL in meinem Leben gerne zum Tierarzt gegangen.

So liebes Tierarzt-Team, euch möchte ich jetzt noch DANKE sagen, DANKE für die jahrelange gute Betreuung und vorallem DANKE dass ich ganz ruhig und friedlich einschlafen durfte. Ich sitze jetzt da oben auf meinem Bänkle und erzähle allen ganz stolz von meinem tollen und langen Hundeleben, von meinen vielen, vielen Wanderungen, von meinen tollen Urlauben (ich sag es euch, ich hab viel von der Welt gesehen) und von den schönen Erlebnissen, die ich mit meinem Fraule und Herrle hatte, von meinen Streichen die ich gespielt habe (manche davon fanden meine Zwei nicht so lustig) und davon, wie tapfer ich immer beim Tierarzt war (und gell, ihr verratet nicht, dass das geflunkert ist!)!

Machts gut da unten – EURE LISSY“


Tequila

† 2013

Tequila

Tequila ist leider von uns gegangen.

Er durfte bei seiner Pflegestelle seinen Lebensabend genießen und wurde dort liebevoll umsorgt.

Vielen Dank an seine Pflegestelle!


Mirko

† 30.08.2013

Mirko

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Mirko über die Regenbogenbrücke gegangen.

Unser besonderer Dank geht an unseren ehemaligen Hausmeister, der sich als Pflegestelle zur Verfügung gestellt und Mirko für ein paar Jahre noch ein liebevolles Zuhause gegeben hat.


Gabor

† 20. Juli 2013

Viele Jahre gingen wir immer wieder Seite an Seite, vielen hast du Freude bereitet, nie wolltest du von dort weg.

Doch die Tage wurden für dich schwerer, man konnte es in deinem Gesicht sehen.

Wir alle wussten, dass diese Zeit kommen wird, doch keiner ahnte, wie schnell.

Nun leg deinen müden schweren Kopf in meine Hände, ich werd ihn halten bis zum Schluss.
Ganz still und leise ruht nun dein gutes Herz.

Halten,was man nicht loslassen möchte, sagt das Herz.
In Liebe ziehen lassen, sagt der Verstand.

In Liebe, dein Tierheimteam und deine treue Wegbegleiterin Tanja


Karli

(ehemals Fritzi), † 12. Juni 2013

Karli

Fritzi wurde am 24.12.2010 im Schnee gefunden und kam in unser Tierheim. Vermutlich wurde er ausgesetzt. Im Februar 2011 hat sein Frauchen ihn zu sich genommen. Sein Frauchen sagt: „Seitdem war er als Karli mein ständiger Gefährte, der mich überall begleitet hat, beruflich wie privat. Wir waren ein tolles Team mit ähnlichen Gewohnheiten, Vorlieben und Humor und haben uns sehr geliebt.“

Vor 2 Wochen zeigten sich jedoch leider erste Krankheitssymptome, alles deutet auf einen Nierentumor hin. Die letzten Tage hat sich sein Zustand sehr verschlechtert, so dass Karli am 12. Juni 2013 über die Regenbogenbrücke ging.

Danke Karli, für die treue Begleitung und die Wärme, mit der du unsere Herzen erfüllt hast!


Silvio

* 2006,  † 07. Februar 2013

Silvio kam im März 2009 zu uns ins Tierheim nach Horb. Bis dahin hatte er schon einen langen Weg hinter sich. Ursprünlich stammt er aus Italien, wo er wohl im November 2006 geboren wurde. Dort verlor er bei einem Unfall ein Hinterbeinchen. Eine tierliebe Familie aus Bayern brachte ihn mit nach Deutschland.

Leider stellte sich dann bald heraus, dass Silvio teilweise inkontinent war und die Familie aus Bayern konnte sich dann aus beruflichen Gründen nicht mehr um Silvio kümmern.

Damit Silvio auch weiterhin beweglich bleiben konnte, bekam er ein Hundewägelchen durch die Familie gespendet. Dies war für Silvio immer eine große Freude, in seinem Wägelchen lebte er richtig auf und flitze über die Wiese. Oft war er sogar schneller als unsere anderen Hunde im Tierheim. Die intensive Einzelpflege war natürlich sehr aufwendig, Silvio mußte einzeln mit seinem Wägelchen rausgelassen werden, das Beinchen bedurfte einer ExtraPflege, es mußte oft verbunden und saubergehalten werden und da er allein in einem Zimmerchen wohnte, bekam er oft auch nach Feierabend liebevolle Zuwendungen durch die Kollegen.

Und wie so oft in unserer Arbeit, tun sich manchmal neue Wege auf. Eine befreundete Pflegestelle in Xanten hatte gerade einen ihrer Pflegehunde verloren und sie boten uns an, Silvio bei sich aufzunehmen. Und somit konnte Silvio im Juli 2009 in seine neue Familie umziehen – und dort gab es für ihn ganz viele Hundkumpels, die ebenfalls alle mit einer Behinderung lebten und von der Pflegefamilie sehr liebevoll versorgt wurden.

Leider war sein Leidensweg damit noch nicht beendet, man stellte bei ihm noch Leishmaiose und Ehrlichiose fest und seine Wunde am Beinchen ging auch wieder immer auf, so daß er nun fast immer Antibiotika nehmen mußte, was natürlich irgendwann auch die inneren Organe angegriffen hat. Wieder mußten die Verbände täglich mehrmals gewechselt werden und Silvio war schon immer ein kleiner Zappelfilip….aber auch diese Herausforderung hat die Pflegefamilie mit ganz, ganz viel Geduld gemeistert.

Unser Silvio war ein großer Kämpfer, sein Wägelchen liebte er über alles – und doch war dann Anfang diesen Jahres einfach alles zu viel für den liebenswerten kleinen Kerl, die Leberwerte haben sich dramatisch verschlechert, man suchte nach einem neuen Medikament, was die Leber nicht so arg angreifen würde…..und für ein paar Tage sah es aus, als würde Silvio sich erholen….aber der kleine Körper hatte wohl keine Kraft mehr zu kämpfen und so schlief Silvio in seinem Körbchen am 07.02.2013 friedlich ein.

Alle Mitarbeiter vom Tierheim Horb sagen ganz herzlich Danke an die aufopferungsvolle Arbeit der Pflegefamilie Schucht. Sie haben Silvio noch wundervolle Jahre ermöglicht, in denen er richtig Leben durfte. Sein Lächeln und seine Lebensfreude werden wir nie vergessen, er wird in unseren Herzen immer einen Platz haben.