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Hier können Sie einige unserer ehemaligen Schützlinge im neuen Zuhause sehen. Wenn Sie auch ein Tier aus dem Tierheim Horb haben, schicken Sie uns doch ein Foto und einen kurzen Bericht, den wir dann hier veröffentlichen können. Die Email-Adresse dafür lautet: horb@tierschutzliga.org

 

Die kleine Candela heißt jetzt Gina und ihre neue Familie schickt uns die folgenden Fotos:
Aus Trianas neuem Zuhause freuten wir uns über folgende Zeilen und Fotos: "Kurzer Bericht mit Bildern von unserem Liebling: Obwohl sie am Anfang sehr schüchtern und ängstlich war, wird es von Tag zu Tag besser, wir können sie schon alleine laufen lassen. Sie genießt ihr neues Zuhause. Sitzt abends bei Frauchen auf der Couch oder in ihrem Bettchen mit Kuschelkissen. Am Tage liebt sie Toben auf der Wiese oder Baden in "ihrem" Bodensee. Wir haben sehr viel Spaß und Freude mit unserem Mädchen. Herzliche Grüße!"
Podenca Cania beschreibt uns ihren ersten Tag im neuen Zuhause in Obernburg:

"Am Sonntag war ich erst ganz erschöpft von der Reise und den vielen neuen Eindrücken und Gerüchen. Meine erste Nacht verbrachte ich natürlich auf der Couch, obwohl ich ein großes Bett habe, aber die Couch scheint mir bequemer zu sein. Mitten in der Nacht, es war erst vier Uhr, wurde ich von Herrchen aus dem Schlaf gerissen. Ich ließ mich aber nicht stören und schaute ihm dabei zu wie er sich zur Arbeit fertig machte. Dann konnte ich weiter träumen. Um sieben Uhr holte mich Lupo, ein Mischling, zum Gassi gehen ab. Wir tollten dann zusammen in der Main-Anlage herum, so gut es ging, denn die Leinen waren des Öfteren im Wege. Danach ging ich mit Frauchen auf die Stadt, wo ich offiziell eine Obernburgerin wurde. [...] Mir geht es sehr gut hier, denn ich werde sehr umsorgt und viel gestreichelt. Daran könnte ich mich gewöhnen. Natürlich denke ich auch an Euch und bin Euch sehr dankbar, das ihr mir so viel Liebe und Selbstvertrauen gegeben habt. Ich werde Euch noch sehr oft schreiben und über meine Abenteuer berichten. Ein dickes Bussi an Euch alle, Eure Cania."

Kater Oskar lebt jetzt in Hochdorf und wir erhielten folgende Nachricht und Fotos:

"Hallo liebe Pfleger von der Katzenstation, nun ist Oskar (den ursprünglichen Namen von Euch weiß ich leider nicht mehr) nun schon drei Wochen bei uns und hat sich prima eingelebt. Er passt richtig gut zu unserem anderen Kater (Kalos). Nach drei Tage Eingewöhnungszeit haben sich Oskar und Kalos schon so benommen, als wären sie schon immer zusammen gewesen. Er ist ein wirklicher Sonnenschein. Ein bisschen tollpatschig ist er auch. Aber das mach gar nichts. Es gibt viele Situationen, bei denen wir herzlich über ihn lachen müssen. Ein kleiner Schmuser ist er auch, was mir wieder zu gute kommt, da ich meinen Abend nun mit zwei Kater auf dem Schoß verbringen kann :) Ich werde euch regelmäßig Bilder und wenn vorhanden, Geschichte schicken. Liebe Grüße!"

Post und hübsche Fotos von Asun aus ihrem neuen Zuhause:

"Asun hat sich in der einen Woche schon gut bei uns eingelebt. Der kleinen Maus dürfte es hier an nichts fehlen. Sogar einen neuen Freund hat sie schon gefunden, es ist ein Berner Sennenhund :) ! Asun ist aus unserer Familie schon nicht mehr weg zu denken, aber bei so einem lieben, klugen, lustigen und anhänglichen Hund ist das kein Wunder :) ! Wir sind froh sie gefunden zu haben. Sie hört schon sehr gut im Haus und an der Leine aber beim Freilaufenlassen kommt der Jagdtrieb hervor! Mit unserem Kater versteht sie sich gut und an die Hasen gewöhnt sie sich auch langsam. Liebe Grüße!"

Update Oktober 2009: "Nun haben wir Asun 2 1/2 Monate und sie entwickelt sich hier super! Sie hat verstanden, dass sie keine Angst haben muss wenn ich in die Schule gehe. Die Freude beim Wiedersehen ist aber groß! Sie hört schon recht gut wenn man sie ruft und kann Sitz und Platz. Sie spielt sehr gerne mit unserem Kater, aber wenn er genug hat zeigt er es ;). Sie mag Pferde und Autofahren, also kommt sie zu den Reitturnieren und den Ausflügen immer mit. Wir haben hier alle sehr viel Freude mit ihr."

 

Update Mai 2011: "Asun ist jetzt fast 2 Jahre bei uns, aber es kommt uns vor als wäre sie schon immer bei uns gewesen. Man weiß schon vieles über sie, nicht nur was sie am liebsten frisst, oder mit was sie am liebsten spielt, sondern man weiß immer mehr, was sie früher einmal gemacht haben muss. Dass Asun Jagd Instinkt hat, ist wohl bekannt, wir haben dass auch soweit im Griff (wenn´s heißt 'nein', ist auch 'nein' ;D. Was man auch bei meinen Papageien sieht, diese wurden als Familienmitglied akzeptiert und auch wenn sie Asun in die Pfoten zwicken bleibt sie ruhig ;D), aber wenn sie mal was findet schlägt sie an. Unser Kater, der ihr bester Freund geworden ist, hat neulich eine lebende Maus gebracht, diese konnte allerdings nicht mehr laufen (wahrscheinlich wurde sie am Rücken verletzt), Asun fand sie und bellte, sie bellte in einem Ton, den niemand von uns davor gehört hatte, die Rute nach oben gerichtet, das eine Vorderbein hochgezogen und ab und an mit den Hinterbeinen scharrend. Erst als man zu ihr gelaufen kam, setzte sie sich und tippte mit ihren Vorderpfoten drauf. Das ist doch kein natürliches Verhalten, so was muss ein Hund doch erstmal lernen?! Wer weiß, vielleicht war sie mal auf Ratten, Mäuse usw. abgerichtet worden o.ä.

Aber davon abgesehen, sie ist aus unsere Familie einfach nicht mehr weg zu denken! Alle Kinder im Dorf lieben sie, sie ist der Star, denn sie kann ja so viele Tricks auch ohne Leckerlie und auf Anweisung der Kinder. Sie spielt auch gerne mit ihnen Fußball und Kuscheln mag sie noch lieber. Was ich besonders schön finde ist, dass viele Familien die sich jetzt einen Hund anschaffen, nicht mehr meinen "Ich will keinen Mischling aus Spanien (o.ä.) die sind doch blöd und fürs Leben geschädigt! Außerdem sind solche Köter hässlich! Ich will nen schönen Hund und keinen räudigen Straßenköter" (Ja solche Sätze habe ich leider schon hören müssen:(. Selbst solche Menschen konnte Asun vom Gegenteil überzeugen. Solche Menschen, die einst abgeneigt waren, haben nun einen Hund mit kleinem Schönheitsfehler, welcher aber niemanden stört. Asun hat es geschafft, Interesse für den Tierschutz zu wecken! Aber wie soll man ihr auch widerstehen? Ihr Charme, ihre Freude, immer und überall, ihre treuen Augen, ihre Intelligenz, alles an ihr :). Und obwohl manche meinen "Die hübscheste ist sie ja nicht!" (was ich komplett anders sehe!! ;D) sagen sie doch, sie sei einer der tollsten Hunde, den sie je gesehen haben. Und ich teile diese Meinung, nur, dass ich sie wunderhübsch finde :D."

Der kleine Vainillo heißt jetzt Vanjo und wir erhielten folgende Nachricht aus seinem neuen Zuhause:

"Liebes Tierheimteam! Nun bin ich schon über ein Jahr ( Vermittlung am 28.06.08 ) bei meinen neuen Besitzern in Reutlingen und fühle mich seit Anfang an sehr wohl. Zu Beginn war ich noch ein wenig schüchtern, deshalb habe ich oft fremde Leute angebellt, aber nur aus Angst. Das hat sich nun geändert: Jetzt bin ich ein verspielter, aufgeschlossener und sehr verschmuster Hund geworden. Am liebsten ist es mir, wenn meine ganze Familie daheim ist, dann kann ich mir nämlich aussuchen, mit wem ich spiele, schmuse oder tobe. Mein Lieblingsplatz ist auf dem dicken Bauch meines Herrchens, denn dort hebt und senkt es sich so schön. Mit meinem "Juniorherrchen" mache ich Agility - das macht riesigen Spaß, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Ich laufe auch schon Ranglistenläufe, in denen ich sehr gut abschneide ( 3.+ 4. Platz ). Deshalb ist mein Spitzname auch "Agilityflitzer". Außerdem spiele ich für mein Leben gern Ball, deshalb werde ich unter anderem auch "Balljunkie" genannt. Alles in allem ist es hier ein Hundeparadies, auf das jeder Hund stolz wäre. Aber jetzt muss ich Schluss machen, denn gleich gibt es Mittagessen, auf das ich nicht verzichten möchte. Mit tierischen Hundegrüßen und einem lauten WAU !! Vanjo"

Vom imposanten Kater Frieder erhielten wir diese Fotos aus dem neuen Zuhause. Da fühlt sich jemand sichtlich wohl!

Bernhardiner Rocco hat jetzt ein neues Reich inklusive viel Platz und Teich! Hier ein paar schöne Bilder:

Die Mini-Podenca Crisis fühlt sich im neuen Zuhause sichtbar wohl und hat dort auch "hündische" Gesellschaft. Die Besitzer schreiben uns: "Es geht Crisis sehr gut und sie hat sich sehr schnell eingelebt. Wir sind sehr glücklich mit unserem neuen Familienmitglied."

Von der süßen Sofi erhielten wir dieses Foto. Die neuen Besitzer schreiben uns: "Mit Sofi ist alles in Ordnung – praktisch und theoretisch müsste sie sich pudelwohl fühlen. Wir lieben sie heiß und innig."
Der hübsche Tigerkater Lenny lebt jetzt in Baiersbronn. Seine Familie schreibt uns:

"Liebes Team vom Tierheim Horb, wie Sie auf den Bildern sehen können, geht es Lenny sehr gut! Er hat sich in kurzer Zeit wunderbar bei uns eingelebt, und wir würden ihn nicht mehr hergeben. Lenny passt ideal zu uns, für die Kinder ist er Spielkamerad, aber auch Schmusefreund, sie sind sehr glücklich über ihn. Er möchte überall dabei sein, spielt sehr gerne und kann gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen - so eine anhängliche Katze haben wir uns gewünscht! Dass er taub ist, fällt überhaupt nicht ins Gewicht und man gewöhnt sich sehr schnell daran. Manchmal hat es sogar sein Gutes, z.B. liebt er es, beim Staubsaugen dabei zu sein, der Lärm stört ihn ja nicht :). Wir haben nicht den Eindruck, dass er dadurch irgendwie eingeschränkt ist, denn er ist so voller Lebensfreude. Die Fotos sind einfach typisch für ihn, er ist so ein Schmuser! Vielen Dank für den lieben Lenny, der uns sehr viel Freude macht!

Der süße Zeus heißt jetzt Basti. Seine neue Familie schreibt uns:

"Zeus, der nun Basti heißt, wobei Strolch oder Struppi nach einigen Tagen kennen lernen besser zu ihm passen würde, hat sich sehr schnell in unserer Familie eingelebt und auch wir können uns Basti nicht mehr aus unserer Familie wegdenken. Er bereitet uns sehr viel Freude und ist ein sehr fröhlicher und gelehriger kleiner Kerl. Am liebsten mag er lange Spaziergänge und Auto fahren und mit uns auf der Wiese rumtoben. Dass sich auch Basti bei uns wohl fühlt beweisen einige Bilder, die ich Ihnen gerne im Anhang zusende."

Die etwas schüchterne Europa heißt jetzt Easy und hat es sehr gut getroffen. Ihre neuen Besitzer schreiben uns:

"Hallo Tierheim-Leute, seht Euch doch mal Eure Europa an: Diese Bilder sprechen doch Bände, oder? Sie taut immer mehr auf und ist teilweise schon richtig frech! Na eigentlich so, wie ein junger Hund mit einem Jahr halt sein sollte, klarer Fall ;-) Jetzt machen wir ihr immer nach dem Spaziergang ihr Geschirr ab und legen es vor dem nächsten Spaziergang wieder um, d.h. fünf mal am Tag üben wir es mit ihr und langsam klappt das richtig super. Unseren Sunny hat sie voll im Griff und demnächst kommt sie das erste Mal mit zur Hundeschule. Erst mal nur spielen und kennen lernen, später wird es dann "ernst". Wobei sie auf ihren Namen schon hört und "meistens" schon kommt, wenn man sie ruft. Zwar wegen der Leckerlies, aber das ist ja erst mal egal. Viele liebe Grüße aus Bildechingen und weiterhin viel Erfolg mit den Vierbeinern."

Neues vom hübschen Lenni, der jetzt in Merklingen lebt:

"Lenni hat sich bei uns in Merklingen sehr gut eingelebt. Er hat einen Freund gefunden, mit dem wir jeden Morgen über eine Stunde unterwegs sind. Er ist schon viel selbstbewusster geworden. Aber auch viel frecher. Er bellt andere Hunde und Leute an, wenn er an der Leine ist. Deshalb ist es höchste Zeit für richtige Erziehung. Die fehlende Impfung hat er bekommen und auch auf 18,8Kg zugenommen. Er sieht doch jetzt ganz toll aus, oder? Lenni ist kein einfacher Hund. Man braucht viel Zeit und vor allem Geduld und Konsequenz. Wir bemühen uns, um aus Lenni einen liebenswerten, netten und vor allem glücklichen Hund zu machen, denn wir alle haben ihn ins Herz geschlossen und geben ihn niemals wieder weg."

Sentas Familie schickte uns diese hübschen Fotos. "Nach langer Zeit mal wieder einen ganz lieben Gruß von Senta und Familie. Man glaubt gar nicht was aus diesem Hund geworden ist :-) Ein Traum, super lieb, super klug und immer bereit was Neues zu lernen. Sind so froh sie zu haben und hoffen es bleibt noch viele viele Jahre so. Liebe Grüße Senta und Familie."
Der schnuckelige Benni fand Anfang Januar ein neues Zuhause. Sein Frauchen schreibt uns:
"Seit 2 Wochen ist Benni nun bei uns und fühlt sich sichtlich wohl. Unsere Meerschweinchen haben sich an Benni gewöhnt, nur Benni immer noch nicht ganz an die Meerschweinchen. Am liebsten würde er mit ihnen spielen, was natürlich nicht möglich ist. Er hat beim Spazieren gehen schon viele Hunde getroffen und sich immer schnell angefreundet. Und unserer Gästen werden immer mit Begeisterung begrüßt. Wir sind sehr froh, dass wir Benni haben und werden bestimmt weiterhin sehr viel Spaß miteinander haben. Übrigens spielt er besonders gerne mit dem Ball und er liebt unseren warmen Kaminofen."
Der hübsche Momo lebt jetzt in München. Dort geht es ihm sehr gut. Er darf mit Frauchen auf die Arbeit, da gibt es noch andere Hundekumpels. Und wenn Frauchen frei hat, geht es zum Spaziergang oder manchmal auf den Reiterhof. Selbst vom Fahrradfahren mit Frauchen ist Momo ganz begeistert.

Update Juli 2010:

"Hallo Frau Greiner, ich dachte es wäre mal wieder Zeit für einen Gruß und einige Photos von Momo. Es geht ihm sehr gut! Seit Anfang des Jahres sind wir im Hundeverein (HSV Starnberg in Perchting) aktiv, mittlerweile trainieren wir für die Begleithundeprüfung und haben mit Agility begonnen. Momo ist mit Feuereifer bei der Sache und lernt sehr schnell. Er hat auch bereits alle Trainerinnen mit seinem Charme um den Finger gewickelt. Er ist aber auch einfach so ein toller Hund, der überhaupt keine Probleme macht und immer freundlich und motiviert ist. Mit den anderen Hunden in meiner Arbeitsgruppe an der Uni ist er dick befreundet und die gemeinsamen Mittagsspaziergänge machen allen riesig Spaß."

Update Juni 2011:

"Momo (Luz) meldet sich mal wieder mit lieben Grüßen und einigen Photos. Es geht ihm sehr gut! Im letzten Jahr mussten wir einige Zähne ziehen, denn die waren von Anfang an schon etwas ramponiert und das Zahnfleisch war weit zurückgewichen. Nachdem sie dann noch angefangen haben, zu wackeln, war es die beste Lösung, sie zu ziehen. Jetzt hat er keine Probleme mehr damit und Fressen geht super! ALBA-Hündin Cadalsa (jetzt Nelly) wohnt seit einigen Monaten bei der Familie einer guten Freundin von mir, so daß ich Ihnen auch ein Photo von den beiden gemeinsam bei einer Wanderung im Allgäu angehängt habe. Weiterhin alles Gute für Ihre Arbeit! Damit noch mehr Menschen und Hunde so glücklich miteinander werden."

Kater Timon hat ein neues Zuhause mit kätzischer Gesellschaft. Die Besitzer schreiben uns: "Wir haben Ende November den Kater Timon bekommen. Wir sind sehr glücklich mit dem kleinen Schmusebär. Unsere andere Katze lässt ihn in Ruhe aber wir denken das es nur noch eine Frage der Zeit ist bis sie ihn mag. Raus möchte der Kleine noch nicht, vielleicht ist es ihm zu kalt. Aber wir haben ja Zeit und 2 Balkone, von dort beobachtet er gern Vögel. Vielen Dank für den kleinen Kerl."
Yupie lebt nun seit April 2008 in Herrenberg bei seinem neuen Frauchen. Er ist dort sehr glücklich. Yupie hat 2 Hundekumpels, mit denen er täglich toben kann und wenn die mal keine Zeit haben, macht er mit seinem Frauchen lange Spaziergänge. Er ist ein toller, aufgeschlossener Hund, der jeden Besucher mit Freude begrüßt. Auch Bett und Couch darf er mit seinem Frauchen teilen.
Der süße Bosè lebt ebenfalls jetzt in Haiterbach und heißt dort Lui. Seine Familie schreibt uns: "Ich wollte mal über unseren Lui (Bose) berichten und ein paar Bilder schicken. Mit seiner aufgeschlossenen Art hat er gleich alle Herzen unserer Familie im Sturm (im wahrsten Sinne des Wortes) erobert. Lui ist ein richtiger Wirbelwind, aber sehr gelehrig und schlau. Mit unserem Kater verträgt er sich gut, sie schmusen sogar miteinander. Wir haben viel Spaß zusammen und sind sehr froh, dass wir uns für Lui entschieden haben. Viele Grüße aus Haiterbach."
Die kleine Vicuna lebt jetzt in Haiterbach. Ihre neuen Besitzer schreiben uns: "Als wir mit Vicky das erste mal in Talheim Spazieren gegangen sind, war sie fürchterlich ängstlich. Total verschreckt und verängstigt wollte sie sich am liebsten in einem Loch verkriechen. Sie war ein Straßenhund in Spanien und war von dort nach Talheim gekommen. Nur zu unserer Tochter Lisa hatte sie zaghaft etwas Zutrauen gefasst. Schnell war klar: Das ist der Hund, nach dem wir schon lange gesucht haben. Vicky wird unser neues Familienmitglied! Autofahren schien das einzige zu sein, wozu man sie nicht überreden musste. Das genießt sie sichtlich.



Die ersten Tage und Wochen haben wir viel über ihr Leben als Straßenhund erfahren. Jede schnelle Bewegung und jedes unerwartete Geräusch ließ das arme Hundchen in Deckung gehen. Besonders vor Männern (auch dem Herrchen) und Frauen mit Sonnenbrille hatte sie panische Angst. (Heute ist das Herrchen die oberste Respektsperson, aber auch er darf die Vicky knuddeln wie jeder in der Familie). Sogar von ihrem Fressnapf ist sie in Panik geflohen, wenn sich jemand auch nur in ihre Richtung bewegt hat. Laute Stimmen, Klatschen, lautes Gehen - sofort ist Vicky unterm Tisch verschwunden. Sehr interessiert ist sie hingegen an Gelben Säcken für Plastikmüll. In den ersten Tagen bei uns hat sie sich dort immer wieder eine Wurstverpackung zum Auslecken besorgt. In einem unbeobachteten Moment hat sie den Sack auch schon mal in 1000 Fetzen zerlegt. Wenn Sammlung ist und viele Gelbe Säcke am Straßenrand liegen, kann sie sich von dieser Pracht kaum losreißen. Fußbälle und Besen versetzen sie in großen Schrecken. Auch von Katzen hält sie respektvoll Abstand. Das alles führen wir auf ihr früheres Leben auf der Strasse zurück, wo sie mit Besen, Tritten und Fußballschüssen von den Mülltonnen verjagt wurde, wo sie ihr Essen fand. Vor fremden Personen hat sie sich bisher immer mit eingeklemmtem Schwanz verkrochen, manchmal auch gebellt. Nur jungen Mädchen mit langen hellen Haaren läuft sie schwanzwedelnd hinterher. Gab's da mal ein freundliches Mädchen in Spanien?

Auf unsere Tocher Lisa (auch mit langen blonden Haaren) ist Vicky total fixiert. Schon wenn Lisa auf der Toilette ist, fängt Vicky zu weinen an und ist dann beim Wiedersehen völlig begeistert. So lange Lisa in der Nähe ist, ist alles in Ordnung und Vicky kann entspannt ihren Sessel im Wohnzimmer genießen. Aber es ist, als ob zwischen Lisa und Vicky ein ca. 5m langes Gummiband gespannt wäre. Wo Lisa ist, ist auch die Vicky zu finden. Natürlich steht Vickys Körbchen bei Lisa neben dem Bett und ab und zu kommt es vor, dass Vicky Nachts jammert. Dann streicht Lisa ihr über den Kopf und alles ist wieder gut. Jeden Morgen wenn Lisa mit Vicky (niemals einzeln!) zum Frühstück kommen, gibt es eine begeisterte Wiedersehensfeier mit den anderen Familienmitgliedern mit Handabschlecken und wildem Schwanzwedeln. Vicky ist jeden Morgen froh, dass wir alle noch da sind. Knuddeln und Streicheln braucht sie unbedingt und so oft wie möglich. Nur wenn sie mit einem Leckerli auf ihrem Sessel ist, will sie ungestört sein.

Überhaupt ist Vicky ein sehr dankbarer und liebevoller Hund. Sie weiß das Leben bei uns sehr zu schätzen. Besonders in den ersten Tagen fiel uns auf, dass sie auf ihrem Sessel immer wieder wie erleichtert und zufrieden geseufzt hat. ;o) Auf keinen Fall will sie unsere Gunst verlieren. Wenn sie etwas ausprobiert, bei dem sie nicht sicher ist ob sie das darf (z.B. versuchsweise in unsere Zwerghasen beißen) bewegt sie sich ganz langsam und guckt uns ganz groß dabei an. Ein einfaches "Pfui" oder "Nein" reicht dann schon aus. Danach versucht sie es nie wieder! Auch nicht, wenn sie unbeobachtet ist. Auf diese Weise hat sie im Nullkommanichts gelernt, dass sie nicht ins Bett oder aufs Sofa darf. "Sitz", "Platz", "Fuß" und "Hier" hat sie auch praktisch von selbst gelernt.

Leider kann Vicky nicht alleine sein. Besonders schlimm ist es, wenn ihre Schwester Lisa nicht in Sichtweite ist. Wenn das Frauchen fehlt ist das auch schlimm, aber ohne ihre Schwester bleibt Vicky in der Diele liegen, schnüffelt unter der Tür durch und lauscht auf jedes Geräusch. Praktisch ist dieser Gummibandeffekt zwischen Vicky und Lisa auch, denn dadurch können wir Vicky problemlos auf den Wiesen vor dem Haus ohne Leine laufen lassen. Wenn Lisa ins Haus geht, geht auch Vicky mit, ohne dass ein einziges Wort nötig wäre. Unser Schatz ist nur ein einziges Mal weggelaufen: An Lisas erstem Schultag nach den Ferien. Da ist Vicky zur 50m entfernten Bushaltestelle gerannt, dort wo Lisa in den Bus gestiegen ist."

Klein aber oho - das ist West-Highland-Terrier Sammy. Hier ein Bericht aus seinem neuen Zuhause:

"Heute melde ich mich, um über den kleinen alten Sammy zu berichten. Er hat uns anfangs sehr sehr viel Probleme bereitet, gebissen in vielen Situationen, besonders auch, wenn er sich unter dem Esstisch aufhielt und man mit den Füßen ihm zu nahe kam. Es war eine Zerreißprobe für Mensch und Tier. Mein Mann war meist von den Bissen betroffen, mit mir ging er sachte um. Aber das scheint alles vorbei, er weiß jetzt, wo er hingehört, ist sehr lieb und verspielt trotz seines Alters, ein kleiner Lausbub geworden. Und das mir schier unendlicher Geduld und Vorsicht und Eingehen auf seine "Launen". Verschiedene Tierarzt-Termine waren nötig, immer mit Maulkorb! Und jetzt auch im "Friseursalon", wenn er wieder gewaschen und getrimmt werden muss. Aber das nimmt er hin und freut sich, wenn Frauchen von diesen beiden Einrichtungen die Tür hinter ihm zumacht.

Er fährt gerne Auto, aber vorher immer ein Ritual: Seite legen, tot stellen, dann spielen, spielen, spielen. Wenn er dann genug gekrault wurde, kommt er ins Auto gesprungen. Jetzt in der Hitzeperiode bleibt er sogar alleine zu Hause, bellt nicht, legt sich auf seinen Hundeplatz und freut sich wie ein König, wenn die Tür aufgeht und ich stehe vor ihm. Er bleibt aber nur ganz selten alleine daheim, meist fährt er mit.

Zu meinem Klassentreffen hatte ich ihn mit nach Bingen ins Hotel, das war alles selbstverständlich. Sogar mit in die Bar ging er am Abend und legte sich ganz friedlich zu meinen Füßen. Nach dieser Fahrt mit Übernachtung im Hotel, mit Aufzug fahren, alles selbstverständlich, als ob er nichts anderes kenne - hat er sich sehr gewandelt, ist sehr lieb und anhänglich geworden, man merkt, er fühlt sich wohl. Und da bin ich unendlich glücklich drüber, dass ich sein Vertrauen gefunden habe. Sie erinnern sich, bei der Vertragsunterzeichnung in dem kleinen Raum hat er als erstes mich in die Hand gebissen, und ich nahm ihn trotzdem mit!

Alles in allem, ich habe bereits mehrfach ältere Hunde aus einem Tierheim zu uns geholt, aber ein so schwieriges Kerlchen wie Sammy noch nie dabei gehabt. Vor allem mit dem Beißen, das war ganz neu. Vielleicht liegt es daran, dass er sehr sehr schwer hört, man muss ihn aufmerksam machen, wenn man ihn anleinen will und ihn nicht von hinten überraschen.

Ich habe lange mit meinem Bericht über Sammy gewartet, ich wollte eine gute Nachricht schreiben und nicht in der Zeit, in der die Probleme so groß waren, dass mein Mann, der halt am meisten betroffen war, obwohl er ihn spazieren führt und ihm Leckerli gibt, mehrfach an Rückgabe dachte. Verständlich, da er 2- 3 x so arg gebissen wurde, auf Handrücken mit Klammerpflaster versorgt, in den Daumen, dass der Daumennagel abging, etc.

Und jetzt macht Sammy, mein Muckele, viel Spaß und ist, so denke ich, recht glücklich und zufrieden mit seinen neuen Leuten. Ein kräftiges Wau Wau an sein "Auffanglager" und alle die ihn betreut hatten und vielleicht auch schlechte Erfahrungen mit ihm gemacht haben, die er um Vergebung bittet und vielen Grüßen von seinem Frauchen.

Nachdem bei Forsters in Alpirsbach der kleine Bongo plötzlich gestorben war, wurde ein Platz frei in der "gemischten Hundegruppe". Eigentlich wollten die Forsters im Tierheim nur mal gucken, ob es einen Hund gibt, über den man mal nachdenken könnte, ob er vielleicht später den Platz von Bongo einnehmen könnte. Dann sah man die riesigen Fledermausohren von unserem Gardel, die gelben Löwenaugen, lange staksige Beine... kurz und gut, eine Woche später wurde Gardel zur Probe mitgenommen. Alles klappte bestens, in der Gruppe wurde er sofort gut aufgenommen. Gardel heißt jetzt Pepe, es gibt schon eine ganze Liste von Ungezogenheiten, die er sich geleistet hat - z. B. Socken zerrupfen, Kissen zerlegen, Unterhosen auffressen... aber ansonsten ist alles in Ordnung! Toll, wie Forsters mit solchen "Highlights" umgehen können. Wie man sieht, fühlt sich Pepe richtig wohl und er versteht sich prima mit Dorle, Max und Bonnie.


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